Warum fahren wir nach Fürth?
Eine Frage, die sich zwölf Mainz-Südler heute Nachmittag wieder gestellt haben werden.

Hoffnung, Dorschd und Hunger
Die Antwort könnte eigentlich sehr einfach sein: Um drei Punkte abzugeben
und kopfschüttelnd wieder nach Hause zu fahren. Also bleben wir
demnächst daheim? Nein, es gibt da noch etwas anderes, was den Ronhof -
sorry, das Playmobil-Stadion, zu so ner Art Wallfahrtsort für Mainz
05-Anhänger werden lässt. Es war hier, wo
die Geschichte mit unserem Kloppo (falls der Herr Meier hier mitliest: Kloppi) begann. Damals vor -
wie lange ist das eigentlich her? Egal, es war auf jeden Fall an
Fassenacht!

Das "Fürth-Gesicht"
Aber eigentlich soll dies hier keine Philosophie(also Filosofi - wer weiss, wer hier alles mitliest...)-stunde werden. Mit zwei Autos und neun Personen gings von der Münchner Freiheit zum Fürther Zwang - vorbei an zwei irritierten Lautern-Fans an der Leopoldstraße, die es sichtbar schwer hatten, zu glauben was sie sahen, nämlich 05-beflaggte Autos in München. Auf freier Autobahn waren wir schnell in Fürth, Ein Auto zum Ikea-Parklatz, das andere auf dem Nobelparkplatz direkt am Stadion, Stadion geentert und in der prallen Sonne guten Mutes Aufwärmen (warum macht man das bei solchen Temperaturen eigentlich?) und Spielbeginn beigewohnt.
Warum auch immer, eine halbe Stunde das Gefühl gehabt, heute fahren wir nicht wie sonst geprügelt und gedemütigt nach Hause, dann wenigstens nochmals vierzig Minuten die Hoffnung gehabt, es könnte anders kommen als sonst - und am Schluss war es wie immer in Fürth...
Auf jeden Fall können wir euch jetzt erzählen, wo man in Fürth
gut Eis essen und dabei nen nicht unwitzigen Kellner erleben darf,
dass man mit Fürth-Fans durchaus seinen Spass haben kann (im positiven
Sinne!) und dass wir alle wieder gut nach Mainz-Süd gekommen
sind.
Während eine schon feiern, habbe die annern einfach nur Dorschrd
Fazit: Fürth haben wir hinter uns, jetzt können wir uns auf die Saison freuen... :-)

Während die eine noch leiden, hat de anner einfach nur Hunger
Achja: Mainz-Süd war heut ganz obbe, so wie die
Bube am End hoffentlich aach widder.