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Heimspiel

05.02.2011
Samstag
, 15:30 Uhr
Mainz 05 - Bremen
Konferenz im Stadion
a. d. Schleißheimer.

Wir begrüßen:

Den ersten 
Rückrundenerfolg


 


Gästeblock

Damit man uns im Gästeblock versteht

gibts hier vom Nadinsche Meenzer Gebabbel zum Sammele - unn immer widder was Neues!

Aaschkaffer: unzuverlässige Person

Appelsinelies: die, Spottname für ein Original aus der Zeit vor 1900. Sie verkaufte hausierend Apfelsinen und war meist betrunken. Neuerdings weibliches Wesen mit trocken-spröder (apfelsinenartiger) Haut.

abflatschern: abgeflatscherd, Ton auf der ersten Silbe, respektlose Bezeichnung für: sterben, verenden; „ich bin beinah abgeflatscherd“. Wortbild vom matten Flügelschlag. Auch die Bedeutung von „sich davon machen“ wird belegt.

als: gewöhnlich, 1. für: immer (du stumbst mich als); 2. für: in einem fort (des dreht sich als); 3. manchmal (da gehe mer als hin)

alderiern: im gehobenen Dialekt für uffreesche, ok jetzt uff hochdeutsch: aufregen. Das Wort wird für Mainz in Anspruch genommen, wird aber auch anderwärts gebraucht, wie zum Beispiel in Nürnberg, wo man sich auch auf die Aufnahme des Wortes in der Franzosenzeit beruft (französisch: altérer = aufregen).

Abgekabbt Rieb: ist nicht ganz ernst zu nehmen (eigentlich geerntete und gekappte Dickwurz), gelegentlich auch für einen untersetzten Menschen.

Äbbelkrotze: selbsterklärend, hoff’ isch! Für alle Ratlose folscht die Ufflösung beim nächste Stammdisch…

Babbsack1: ungepflegter, schmieriger Mensch, der „vor Dreck babbt“; oft auch moralisch abwertend: unangenehmer, charakterloser Typ („Du Babbsack, Du dreckischer!“)

Bankert: Böser, frecher Bub, „Lausbub“ (nicht im ursprünglichen Sine von „uneheliches Kind“ – nämlich: „der auf der Bank Gezeugte“). Beleidigend daher nur bei steigernden Zusätzen wie Sau-Bankert oder Dreck-Bankert,…

Biddel: Mensch ohne Manieren, auch Gassenbub; aber auch allgemein als „Määänzer Biddel“ , dann wertfreier Typenname des Mainzers; Ursprung „Büttel“ (Behördendiener).

Beißzang: Schlimmes Weib, mit dem man sich besser nicht einlässt (also das Gegenteil von de goldisch Krott).

Bobbelche: (das, Plural: die Bobbelcher): Säugling, kleines Kind. „Is des net a goldisch Bobbelche?“ (So goldisch wie unser goldisches Meenz!)

Blunz: (der und die): ursprüngl.: griebenarme Blutwurst; in Mainz dient das Wort auch als Spottname für dicke Menschen.

Bleed Sunn: Mädchen, das viel Dummheit ausstrahlt und viel lacht, auch: Sunneblum

UN WEIL’S GRAD SO SCHEE A RIN PASST:

Borrusseköpp: (ausschl. Verwendung im Plural): Bedeutung muss mer nit wisse

Bruchweesch: (ausschl. Verwendung im Singular; „uff’m Bruchweesch“): Bedeutung muss mer als Meenzer wisse2, für alle Nicht-Meenzer: Des is unser Stadion in Meenz, de geheilischte Rasen sozusache

Buzze:  Polizist

1 Lieblingsschimpfwort vom Jens
2 Bei Nichtwissen erfolgt für Fanclub-Miglieder der fristlose Rauswurf, für sonstige Meenzer lebenslanges - wo mer grad beim B sin - Brezelverbot

Schawwesdeckel: Feierliche Kopfbedeckung, auch: alter Hut (immer spöttisch gebraucht) (Historie: Aus der Beobachtung, dass strenggläubige Juden den Hut nie ablegen, ihn im Gegenteil gerade bei feierlichen Handlungen aufbehalten. Schawwes/Schabbes von jiddisch: Schabess = Sabbat, Samstag, Ruhetag)

 

Trottwa: Bürgersteig

Klumbe: Bonbon

Monder: Schaufenster

Ferz mit Krigge: Akustische Signale aus dem Allerwertesten mit Krücken. Bedeutet nix anderes als: Kompletter Unsinn

Des sinn Ferz in die Luft geschosse: Damit bezeichnet man die Versuche, Auswärtsspiele in Fürth zu gewinnen... 

Goldisch Krott: Mit diesem Ausspruch macht man sich bei Meenzer Mädscher sehr beliebt, zieht sich aber womöglich den Zorn der zu ihnen gehörenden Meenzer Bube auf sich...

Monatsplätzje: Eine Geliebte/ein Geliebter 

Ald Schrabbnell, Ald Schawell, Ald Schachtel, Ald Quedschebewwel, Ald Reibeise, Ald Zwiwwel, Alder Simbel, Alder Fissemer,… die Alde habbe’s in sisch:

Die kleinen, aber feine Bedeutungsunterschiede dieser Titulierungen erfahrt Ihr demnächst in de neue Ausgab’ von „Wörter von de Woch“!

 

Alla, Ihr Bube un Blümelscher,

genug für heit, macht’s gut un nix für ungut

Nadinsche

vom Nadinsche (unn ab unn zu aach vom Hausmeister)